Immer wiederkehrende oder nicht lösbare Wirbelblockaden sollten einen Osteopathen weiterdenken lassen. Die inneren Organe stehen in Bezug zu den einzelnen Wirbeln. So zeigen zum Beispiel viele Tiere mit osteopathischen Läsionen im Bereich der hinteren Brustwirbelsäule häufig auch Probleme mit dem Magen bzw. Verdauungstrakt.
Die Organe unserer Tiere arbeiten völlig unbemerkt, gesteuert vom autonomen Nervensystem. Neurologische Leitungsbahnen sorgen für einen ständigen Informationsfluss zwischen dem jeweiligen Organ und dem Gehirn. Die Verbindung erfolgt in speziellen Abschnitten der Wirbelsäule, die Spinalnerven versorgen das entsprechende Gebiet -Haut, Muskeln, Gefäße – und eben auch die Organe.
Erkrankte oder besonders beanspruchte Organe senden in die betroffenen Wirbelsäulenregionen vermehrt Informationen. Somit kann es zu Wirbelblockaden kommen.
Durch das Verständnis von den Zusammenhängen zwischen Wirbelsäule, Dermatomen und Organen, kann ein Osteopath noch individueller für den Patienten arbeiten.
In diesem Kurs beleuchten wir die häufigsten Probleme in der Hundeosteopathie.
Nach dieser Seminarreihe kannst du deine osteopathische Behandlung noch effektiver und gezielter an deinen Patienten anpassen.