Konzepte zur Behandlung von resistenten und nicht resistenten Keimen

Kategorie
Seminar
Datum
2019-06-01 09:00 - 17:00
Veranstaltungsort
Tier-TCM-Seminare Eitorf - Klusenbitze 27
53783 Eitorf, Deutschland
Telefon
02243-923563
E-Mail
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Dozent/-in/-en
Susanne Kirsten
Kosten pro Teilnehmer
220,-
Netto Unterrichtsstunden
15
Veranstalter
Tier-TCM-Seminare Susanne Kirsten
Anhang

Konzepte zur Behandlung von resistenten und nicht resistenten Keimen

Immer häufiger werden in der Praxis Tiere vorgestellt, bei denen ein MRSA - Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus -  festgestellt wurde. Meist siedeln MRSA nur auf dem Körper, ohne ihn krank zu machen. Die Bakterien siedeln sich zum Beispiel gerne in Nasenvorhof und feuchten Hautregionen an. Erst wenn diese Bakterien über Wunden oder durch Schleimhäute in den Körper gelangen, kann eine Infektion ausbrechen. Da MRSA gegen viele Antibiotika unempfindlich (multiresistent) sind, kann die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen.

Ein weiteres Problem stellen die sogenannten ESBL dar. ESBL steht für „Extended-Spectrum-β-Lactamase“. β-Lactamasen sind bakterielle Enzyme, die bestimmte Antibiotika unwirksam machen können. Das Fatale ist, dass diese Enzyme unter Bakterien leicht ausgetauscht werden können. Somit kann praktisch jedes Bakterium Antibiotikaresistenzen erlangen.

Wie werden MRSA übertragen?

Von Mensch zu Mensch
Am häufigsten werden die Erreger durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch weiter gegeben. Der Hauptübertragungsweg sind dabei die Hände.
Sowohl MRSA-Erkrankte als auch MRSA-Träger, also gesunde mit MRSA besiedelte Menschen und Tiere, können ansteckend sein.

Ein MRSA-Träger kann aber auch selbst die Bakterien in andere eigene Körperregionen übertragen zum Beispiel wenn die Erreger vom Nasenvorhof über die Hände in eine Wunde gelangen. Dort können sie dann unter Umständen eine Erkrankung auslösen. Möglich ist auch eine Ansteckung von Menschen und Tieren nach dem Kontakt mit besiedelten Nutztieren.

Über Gegenstände
Eine Ansteckung ist ebenfalls über verunreinigte Gegenstände wie Türklinken, Handläufe, Griffe oder Badutensilien möglich. Die Erreger haften sehr gut an Plastikmaterialien und Edelstahllegierungen, beispielsweise an Kathetern.

Über die Fütterung

In Fleischproben für den menschlichen Verzehr wurden sowohl MRSA als auch ESBL gefunden. (Quelle: https://www.peta.de/resistente-keime-im-fleisch). In Zeiten, in denen immer mehr Hunde und Katzen gebarft werden ist das schon ein Gedanke wert.

Die Resistenz gegen Antibiotika stellt das intelligente Verhalten von Bakterien dar, welche durch jahrzehntelange, unkritische Verordnung von Antibiotika gelernt haben, sich gegen Antibiotika zur Wehr zu setzen. Die Mutation der Staphylokokken aufgrund ihrer immer raffinierteren Überlebenstechniken verläuft schneller als die pharmakologische Forschung mit der Entwicklung von neuen und wirksamen Antibiotika.

Gibt es naturheilkundliche Antworten auf das Problem?

Ja, das ist mittlerweile in einigen Studien bewiesen worden. Allen voran sind es die Pflanzen, die uns den Weg weisen. Denn sie mussten sich schon immer gegen Bakterien und andere Keime zur Wehr setzen. Die Pflanzen verwenden nicht nur einen Stoff um sich zu schützen, es ist ein komplexes Gemisch von Stoffen, die in ihrer Gesamtheit den Schutz bieten. Und da haben es die Bakterien viel schwerer diese Mechanismen zu umgehen.

Ein anderer Ansatz ist der, der individuellen Abwehrlage, denn nicht jeder, der einen resistenten Keim beherbergt, hat auch Probleme damit. Auch da haben wir mit den naturheilkundlichen Verfahren vielen Möglichkeit zu unterstützen.

Inhalte des Seminars

Grundlagenwissen über Bakterien und resistente Keime. Bezug zu Erkrankungen bei Hund, Katze und Pferd.

Konkreter Einsatz von Pflanzen und deren Zubereitungen mit "antibiotischer" Wirkung.

Fallbeispiele aus der Praxis

Termin        01./02. Juni 2019

Kosten        220,-

Veranstalter Tier-TCM-Seminare, Susanne Kirsten

Ort              53783 Eitorf, Klusenbitze 27

 

Diese Veranstaltung wird vom FNT e.V. mit 20 Punkten anerkannt.

 
 

 

Der Fachverband Niedergelassener Tierheilpraktiker e. V. (FNT e. V.) verpflichtet seine Mitglieder zur sinnvollen Verknüpfung moderner Tiermedizin mit der traditionellen Naturheilkunde.

 

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Dies wird vom Verband überprüft, Nachweise müssen eingereicht werden.

 

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